Der Einstieg

Der erste Abend: eine ruhige Stunde für vier Denkfehler

Kein Termin, kein Livestream. „Abend“ steht hier für eine bestimmte Art von Ruhe, in der man sich fünfundvierzig bis neunzig Minuten Zeit nimmt, um vier grundlegende Muster kennenzulernen, in der Reihenfolge, die am besten passt.

Warum dieser Rahmen

Ein fester Ablauf hilft beim Einstieg

Viele Nutzerinnen und Nutzer berichten uns, dass der schwierigste Schritt der erste ist. Zu viele offene Artikel, zu viele mögliche Reihenfolgen. Der erste Abend nimmt diese Entscheidung ab und legt einen klaren Pfad vor: vier Themen, ein Video und ein kurzer Reflexionsteil am Ende.

Man kann den Abend an einem Stück durchgehen oder in zwei Etappen aufteilen. Beides ist vorgesehen, es gibt keine Zeitvorgabe, die eingehalten werden müsste.

Person sitzt abends mit Laptop und Notizbuch am Tisch und beginnt mit dem ersten Modul

Ablauf

Was während des ersten Abends passiert

Der Ablauf gliedert sich in fünf kurze Etappen, die aufeinander aufbauen, ohne einander vorauszusetzen.

  1. 1

    Kurzer Einstieg

    Ein zweiminütiges Video erklärt, warum Denkfehler bei Geld so schwer zu bemerken sind, obwohl sie alltäglich vorkommen.

  2. 2

    Relative vs. absolute Ersparnis

    Ein Artikel mit zwei Alltagsbeispielen zeigt, wie Prozentangaben unsere Einschätzung von Beträgen verzerren können.

  3. 3

    Besitztumseffekt in der eigenen Wohnung

    Eine kurze Übung: drei Gegenstände im eigenen Zuhause finden, die man wahrscheinlich nicht mehr kaufen würde, aber trotzdem behält.

  4. 4

    Die Gratis-Falle

    Ein Video zeigt an einem Beispiel aus dem Onlinehandel, wie „kostenlos“ die übliche Abwägung leise außer Kraft setzt.

  5. 5

    Erste Reflexionsfragen

    Ein verkürzter Reflexionsbogen mit vier statt sieben Fragen rundet den Abend ab und leitet zum wöchentlichen Format über.

Was man mitbringen sollte

Keine Vorbereitung nötig, nur etwas Ruhe

Ein Stift und etwas Papier reichen völlig aus, ein Tablet oder Notizprogramm funktioniert genauso gut. Fachwissen ist nicht erforderlich, alle Begriffe werden im Verlauf erklärt. Wichtiger als jedes Werkzeug ist ein ruhiger Moment ohne Ablenkung, in dem die eigenen Gedanken tatsächlich Platz haben.

Danach entscheidet jede und jeder selbst, wie es weitergeht. Manche lesen direkt weiter in der Themenübersicht, andere warten bis zum nächsten wöchentlichen Reflexionsbogen.

Handgeschriebene Notizen und ausgefüllter kurzer Reflexionsbogen nach dem ersten Modul

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